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Der Herbst-Märit 2026 findet am 24. Oktober auf dem Dörfli-Areal statt.
Wir dürfen bereits die 35. Ausgabe feiern!

Der Herbst-Märit 2026 in

Programm, Änderungen bleiben vorbehalten

09:00 – 17:00 Uhr           Marktbetrieb

09:30 Uhr                          Ansprache Wiedereröffnung Schulhaus Dörfli

09:30 – 12:00 Uhr           Offizielle Eröffnung Schulhaus Dörfli                                 
(Schulhaus Dörfli ist für Öffentlichkeit zur Besichtigung offen)

10:30 Uhr           Auftritt Musikverein Rothrist

11:30 Uhr           Auftritt Männerchor Rothrist

12:30 Uhr           Auftritt Tambouren Rothrist

Nachmittag         Zaubershow im Dörfli 3

Nach der erfolgreichen Totalsanierung des Dörflischulhauses kehrt der Rothrister Märit zurück an seinen alten Stammplatz.
Am 24. Oktober lädt die Gemeinde zum Tag der offenen Tür, während der Rothrister Märit sein 35-Jahr-Jubiläum feiern darf.

Quelle: Wiggertaler

Vor einem Jahr musste der Rothrister Märit wegen der Sanierung des Dörflischulhauses ins Breiten-Areal ausweichen. Heuer kehrt der Märit zurück aus dem «Exil», sehr zur Freude von OK-Präsidentin Karin Lienhard: «Auf dem Schulhausareal kommt eine grössere Märitstimmung auf. Wir freuen uns, dass wir die 35. Ausgabe wieder ‹zu Hause› austragen dürfen.» Für die Rückkehr hat Karin Lienhard die Stände neu angeordnet. Statt in einem Kreis laufen die Besucherinnen und Besucher neu eine Acht. Die grosse Tombola und elf weitere Stände sind in der alten Turnhalle untergebracht. Der Geisshubelweg ist während des Märits erstmals gesperrt, damit die Schüler ihre gesponserten Zelte auf der Strasse aufstellen können. Der Zugang zur Bäckerei Wacker, die von 6 bis 14 Uhr geöffnet ist, bleibt aber jederzeit gewährleistet.

Mit 81 Ausstellern ist der Rothrister Märit auch in diesem Jahr ausverkauft. Textilhandwerk aus Ecuador, Kunst aus Afrika, heimische Duftkerzen und Naturseifen werden ebenso feilgeboten wie herbstliche Dekorationen und ganzjährig passende Handwerkskunst. Ein Markt, an dem es für jeden und jede etwas zu finden gibt. Der Märit ist überdies Schauplatz für nachhaltigen Handel. Schulklassen verkaufen von der Rothrister Bibliothek ausrangierte Bücher und geben ihnen so ein zweites Leben – und füllen dadurch ihre Klassenkasse. Nicht fehlen darf auch in diesem Jahr der Spielzeug-Flohmarkt, bei dem gebrauchte Spielwaren neue dankbare Besitzer suchen.

Der Rothrister Märit ist aber nicht nur ein Genuss für die Augen, gleichwohl freut sich der Gaumen. Das kulinarische Angebot ist mannigfaltig: Die Mitglieder des FC Rothrist servieren ihre legendären Käseschnitten, die Inliner des IHC Wiggertal am neuen Standort beim reformierten Kirchgemeindehaus Teigwaren und Suppe, der Skiclub wartet mit Pommes frites und Hotdogs auf, während die Bäckerei Wacker Berliner und der Turnverein Bubble Waffeln kredenzen. Im Alphüsli gibt es Bündner Spezialitäten, die Trachtengruppe Zofingen backt Brot, Zopf, Kleingebäck, und der Männerchor begrüsst die Durstigen im Kafistübli. Abgerundet wird die kulinarische Rundreise mit Burger und Wraps von Umami Twist, Soft Ice und Churros, Marroni und griechischen Spezialitäten. «Auf dem Breiten-Areal war es eine Fressmeile. Auf dem Schulhausareal können wir die Essensstände viel besser verteilen», zählt Karin Lienhard einen weiteren Pluspunkt für den zur wiedergewonnenen Heimat gewordenen Standort auf

Am 2. November 1991 gab es den ersten «Rothrischter Märit». Heuer steht das 35-Jahr-Jubiläum an – und das wird gefeiert. Um 10.30 Uhr spielt der Musikverein, um 11.30 Uhr singt der Männerchor. Um 12.30 Uhr trommeln die Tambouren. Ein besonderes Highlight gibt es um 13.30 Uhr bei «Arthurs unglaublicher Kinderzaubershow» im Dörfli 3. Die Jubiläums-Attraktion ist gesponsert vom Kiwanis Club Zofingen. «Unser Märit lebt von der Unterstützung der Gemeinde, den Geld- und Banden-Sponsoren, den Inserenten sowie den Geschäften, die Tombolapreise sponsern. Ohne die ginge es nicht, das schätzen wir sehr», sagt Karin Lienhard. Als weiteres Beispiel erwähnt sie die EW Oftringen, die einen Grossteil des Stroms sponsert. Bei der grossen Tombola gibt es im Jubiläumsjahr gleich zwei Hauptgewinne: zwei Cube Kindervelos von Höfis Velo Shop. Für die Kinder gibt es darüber hinaus mit Ponyreiten, Kinderschminken und Salto-Trampolin drei weitere Highlights am Rothrister Märit.

Seit 18 Jahren ist Karin Lienhard Präsidentin des Rothrister Märit. Aus Erfahrung weiss sie, dass es für einen Anlass in dieser Grössenordnung viele helfende Hände braucht. «Ohne Leute, die ehrenamtlich anpacken, gäbe es keinen Märit. Und wenn die Partnerinnen und Partner der OK-Mitglieder nicht mitmachen würden, könnte man es sowieso vergessen.» In den 35 Jahren seines Bestehens hat sich der Rothrister Märit eine grosse Fangemeinde erarbeitet. Karin Lienhard gehört selbst dazu: «Ich engagiere mich, weil mir der Märit am Herzen liegt. Am meisten freue ich mich auf die vielen schönen Begegnungen. Am Märit trifft man häufig alte Bekannte, die man das Jahr hindurch nur selten sieht. Der Märit ist ein Treffpunkt für alle Rothristerinnen und Rothrister. Inzwischen gibt es auch viele Besucher von ausserhalb, die unseren Herbstmarkt schätzen gelernt haben.» Manuel Arnold

Im Rahmen des Rothrister Märit feiert das frisch renovierte Dörflischulhaus 1 seinen Tag der offenen Tür. Um 9.30 Uhr eröffnen Gemeindepräsidentin Daniela Weber und Gesamtschulleiter Timo Helfenstein mit ihren Ansprachen die Festivitäten. Der Schülerchor begleitet den Festakt musikalisch. Die Bevölkerung ist im Anschluss daran herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Mauern des 1914 erbauten Schulhauses zu werfen.

Rückblick auf den Herbst-Märit 2025

Neuer Rekord bei den Ausstellern – 86 Stände am
traditionellen Herbstmärit

Am vergangenen Samstag verwandelte sich das Areal Breiten zu einem bunten Treffpunkt für alle Generationen. Mit 86 Ausstellern wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Der Platz rund um den Gemeindesaal bot die perfekten Bedingungen.

Rothrist Märit rund um den Gemeindesaal Breiten als Treffpunkt für alle Generationen

 

Auch wenn traditionelle Herbstmärit nicht auf dem Dörfliplatz durchgeführt werden konnte und eine Woche früher stattfand – die Besucher kamen in Scharen und viele fanden den neuen Durchführungsort sehr viel schöner.

 

Angeboten wurde Witziges, Nützliches und Dekoratives – natürlich liebevoll von Hand gefertigt. Schmuck und Accessoires boten einen tollen Kontrast zu gehäkelten und gestrickten Waren. Handgefertigte Karten, Spielsachen, originelle Kerzen und Taschen luden zum Stöbern, Verweilen und Einkaufen ein. Überall herrschte ein reger Austausch mit fröhlichen Gesprächen.

 

Produkte vom Bauernhof und Bäcker, Honig, Käse, Konfitüren oder Rothrister Bier rundeten das breite Angebot ab. Kulinarisch gab es von griechischer Küche über Hot Dogs und Burgern alles, was das Herz begehrte. Im Gemeindesaal gab es neben Teigwaren auch Suppe mit Spatz. Die grosse Tombola bot attraktive Preise; der Musikverein Rothrist und der Männerchor Rothrist untermalten mit ihren Auftritten den Märit.

 

Für die Kleinen gab es zahlreiche Attraktionen. Auf dem Kinder-Flohmarkt wurde eifrig gehandelt, verkauft und getauscht. Für Abwechslung sorgte das Ponyreiten, das Bungee-Trampolin und andere Aktivitäten, die von den verschiedenen Vereinen angeboten wurde

Der Märit geht ins «Exil» und wächst trotzdem weiter

Der Rothrister Märit schreibt ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte. Trotz erschwerter Umstände: Das gewohnte Marktareal steht dieses Jahr nicht zur Verfügung, zudem muss der Märit eine Woche früher als üblich durchgeführt werden. 86 Aussteller nehmen an der 34. Ausgabe des Märits teil – damit wird der bisherige Rekord von 68 Ausstellern richtiggehend torpediert.

«Ja, dieses Jahr müssen wir den Rothrister Märit erstmals in seiner Geschichte im ‹Exil› durchführen», sagt Karin Lienhard lachend. Statt wie bisher auf dem Dörfliplatz – er steht wegen den Umbauarbeiten am altehrwürdigen Dörflischulhaus nicht zur Verfügung – wird das beliebte Markttreiben dieses Jahr auf dem Breiten-Areal durchgeführt. Womit sich der Ausdruck «Exil» von selbst relativiert. Gerade einmal 600 Meter liegen die beiden Areale voneinander entfernt. 

So klein die Distanz auch sein mag – der Umzug hat dem rührigen Organisationskomitee unter dem Präsidium von Karin Lienhard einiges an Mehrarbeit beschert. Der übliche Termin – letzter Samstag im Oktober – fiel wegen einer Terminkollision ins Wasser. «Wir haben den Termin für unseren Märit eine Woche vorverlegen müssen, weil die Aufführungen der Theatergesellschaft Rothrist ab dem 24. Oktober im Breitensaal stattfinden», sagt die OK-Präsidentin. Sie sei der Theatergesellschaft aber dankbar, dass diese im Gegenzug ihr Probenwochende eine Woche vorverlegt habe. Zudem habe auch die Einteilung der Stände deutlich mehr an Aufwand verursacht und auch die Erarbeitung eines Verkehrskonzepts sei herausfordernd gewesen, gibt Lienhard zu verstehen. Um die Sicherheit von Ausstellenden und Besuchenden zu gewährleisten, gilt auf der Breitenstrasse ab der Eröffnung des Märits um 9 Uhr Einbahnverkehr vom Dorf Richtung Spar-Einkaufsmarkt. «Noch sinnvoller wäre es natürlich, wenn Besucherinnen und Besucher gleich zu Fuss an den Märit kommen würden», meint Karin Lienhard, denn Parkplätze stehen nur in beschränktem Ausmass zur Verfügung.

Luxusproblem bleibt bestehen

Obwohl auf dem Breiten-Areal deutlich mehr Stände platziert werden können als auf dem Dörfliplatz, wurde das Organisationskomitee sein Luxusproblem auch dieses Jahr nicht los: Es mussten wiederum etliche Aussteller abgewiesen werden. «Wir waren bereits Ende August ausverkauft», bestätigt Karin Lienhard – und dies, obwohl einige langjährige Aussteller von der Terminverschiebung überrascht wurden und dieses Jahr nicht dabeisein können. Mit 86 Ausstellern verzeichnet die 34. Ausgabe des beliebten Märits einen absoluten Allzeit-Rekord, die bisherige Rekordmarke von 68 Ausstellern vom letzten Jahr wurde damit richtiggehend pulverisiert. 

Ein Fest der Sinne

Flanieren, verweilen, geniessen – so lautet das Motto am Samstag, 18. Oktober, wenn sich das Breiten-Areal ab 9 Uhr in eine wunderbare Welt voller herbstlicher Düfte und fröhlicher Farben verwandelt. Ein Fest der Sinne, das kulinarische Köstlichkeiten und regionales Kunsthandwerk vereint. Mit dem gewohnt vielfältigen Angebot. Der Einkauf am Märit beim lokalen Landwirt, Bäcker, Metzger, Imker und Bierbrauer macht den Wochenend-Einkauf für einmal überflüssig. An weiteren Ständen lockt ein breites Angebot an kunsthandwerklichen Produkten, das von Töpferwaren über Drechslerarbeiten, Strickwaren, Upcycling-Produkten, Dekoartikeln, Gestecken, Schmuck und Spielzeugen bis hin zu selbstgemachten Sirupen, Seifen und Kerzen reicht. Auch wenn es noch etwas früh ist: Vielleicht lachen einen ja gerade am Rothrister Märit die ersten Weihnachtsgeschenke an.

 

Küchenfrei machen ist am Samstag nicht nur erlaubt, sondern fast schon obligatorisch. Zu gross(artig) ist das kulinarische Angebot, um den vielen Verlockungen widerstehen zu können. Die Inline-Hockeyaner führen wie gewohnt die Festwirtschaft – sie befindet sich im Gemeindesaal – und bieten neben Teigwaren auch Suppe mit Spatz an. Ein Klassiker sind die Raclette-Brote am Stand der FC-Altherren, bei der Metzgerei Koller gibt´s Würste vom Grill, der Skiclub bietet Pommes Frites und Hot Dogs an, der griechische Verein Makedonia Gyros, die Trachtengruppe Brot, Zopf und Kleingebäck, die Brauerei Brauhofer Fondue und Bier, der Dörfli-Beck lockt mit Süssigkeiten, der Turnverein mit Bubble-Waffeln, der Männerchor führt die Kaffeestube. Weitere Marktfahrer bieten Schnitzel- und Chnoblibrote, Crepes, Alpkäse, Marroni, Magenbrot, Soft-Ice oder Churros an. Es ist fast unmöglich, kein kulinarisches Angebot zu finden, das einen «gluschtet».

Das Dorf zieht mit

Allein schon der Streifzug durch das kulinarische Angebot zeigt: Der Rothrister Märit ist bestens im Dorf verankert. Die Vereine beteiligen sich in der gewohnt grossen Zahl am Märit, auch die Schule zieht mit. «Sieben Schulklassen sind dieses Jahr mit einem Stand vertreten», weiss Karin Lienhard, zwei weitere helfen beim Aufstellen und Abräumen der Stände mit. Die Zusammenarbeit mit Gemeinde und EW Rothrist sei wie jedes Jahr hervorragend, führt sie weiter aus und auch das lokale Gewerbe stehe mit viel Engagement und grosszügigem Sponsoring hinter dem Märit. «Ohne diese grosszügige Unterstützung von allen Seiten, die alles andere als selbstverständlich ist, wäre die Durchführung des Anlasses gar nicht möglich», betont die OK-Präsidentin.

 

Das gleiche gilt auch für die Tombola, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt. Die meisten Aussteller haben sich sehr spendabel gezeigt und gleich auch noch Naturalpreise oder Gutscheine für die Tombola gespendet. Als ersten Preis gibt es wie immer ein Bike zu gewinnen, das von OK-Mitglied Daniel Hofer von Höfi´s Velo-Shop gesponsert wurde. Eine glückliche Gewinnerin oder ein glücklicher Gewinner wird sich über ein Top-Bike freuen dürfen, für das sie/er im Idealfall nicht mehr als ein einziges «Fränkli» in die Hand genommen haben.

Kinder-Flohmarkt ist ein Selbstläufer

Ein Selbstläufer, wenn es nicht gerade Bindfäden regnet, ist der Kinderflohmarkt, der dieses Jahr vor dem Pega durchgeführt wird. Kinderzimmer ausmisten ist also angesagt für jene Kids, die am Flohmarkt von Kindern für Kinder mitmachen wollen und auf Tüchern, Stühlen oder an improvisierten Ständen ihre nicht mehr benötigten Spielsachen und Spiele für ein kleines Entgelt zum Kauf anbieten wollen. Ein Recycling, das Sinn macht und erst noch etwas einbringt. Weitere beliebte Attraktionen wie Pony-Reiten, Salto-Trampolin oder das Kinderschminken runden das Angebot für die jüngsten Besucherinnen und Besucher des Märits ab